Wie jedes Jahr bekommen Besitzer eines Kraftfahrzeugs Post von ihrer Versicherung. Die Beiträge für die Kfz-Versicherung werden jährlich neu berechnet. Dabei können positive Effekte wie ein steigender Schadenfreiheitsrabatt unter Umständen die Beiträge senken. Das klappt aber leider nicht immer.
Denn die Beiträge orientieren sich insbesondere an der Kostenentwicklung der Schadenregulierung – und damit vor allem an den derzeit steigenden Werkstattkosten. Dazu kommt, dass das Verkehrsaufkommen weiter zunimmt und durch E-Scooter und E-Bikes immer komplexer wird. Die Folge: In Deutschland sind mehr Unfälle als in den vergangenen Jahren zu verzeichnen. Auch die immer stärker auftretenden Unwetter verursachen mehr Schäden.
So ist der Schadenbedarf in der Kfz-Versicherung seit 2020 um mehr als 35 % gestiegen. Tendenz weiter steigend.*
Die Versicherungsbranche ist von dieser Entwicklung stark betroffen und kann die hohen Schadenquoten in Kombination mit den steigenden Kosten, insbesondere in der Kraftfahrt-Versicherung, nicht mehr kompensieren. Das gilt bei Kfz-Versicherungen sowohl für Privat,- als auch für Firmenkunden.